Migration der Datenbank

Quell-Datenbank (GFAhnen)

Starten Sie das Konvertierungsprogramm und wählen Sie die zu konvertierende GFAhnen-Datenbank aus. Verwenden Sie hierfür die Schaltfläche Datenbank öffnen…. Eine Paradox-Datenbank besteht aus vielen Dateien; Sie müssen hier jedoch nur die Ahnen.DB auswählen. Alle anderen Dateien werden automatisch einbezogen.

Der Button Dokumentenpfad öffnen… richtet sich vor allem an Benutzer, die das Verzeichnis zu den Dokumenten setzen möchten. Unter Linux ist das unbedingt notwendig, da hier der Pfad nicht aus der GFAhnen.ini ausgelesen und verwendet werden kann. Dort muss ein tatsächlich vorhandener Pfad angegeben werden. Unter Windows ist dies relevant, wenn man Daten beispielsweise aus einer Sicherung konvertiert, bei der die Dokumente in einem anderen Verzeichnis liegen. Unter Windows wird, wenn kein anderer Pfad ausgewählt wird, der Pfad aus der GFAhnen.iniverwendet.

Im nächsten Schritt können diverse Parameter angegeben werden. Diese sind notwendig, um nicht mehr vorhandene Felder und Informationen entsprechend den gewünschten Vorgaben in die neue Datenbank zu übernehmen.

Die Migration der Phrasen.DB ist nur sinnvoll, wenn Sie diese in Ihrer Datenbank verwendet haben. In GFFamily wird diese etwas abweichend genutzt.

Die Option „Bilder/Links mit ToolTip erzeugen“ erweitert Querverweise so, dass in HTML-Ausgaben ein ToolTip angezeigt wird, wenn der Mauszeiger über den Anzeigetext bewegt wird.

Unter „Prosa für Freitext-Quellen“ definieren Sie, wie Quellen angelegt werden sollen, die als Freitext erfasst wurden. Das heißt: Wurde in GFAhnen ein einfacher Text in die Quellenzeile eingetragen, wird dieser automatisch in einen Quellensatz konvertiert, der neben der PN den hier angegebenen Aufbau erhält. Dieses Feld ist ein Pflichtfeld.

Bemerkung

Quellen-Txt-Dateien werden in die neue Quellenverwaltung integriert, indem sie eingelesen und in der Datenbank gespeichert werden. Im Gegensatz zu GFAhnen unterstützt GFFamily dabei auch UTF-8-kodierte Quellen-Txt-Dateien. Eine Konvertierung nach ANSI findet nicht statt – stattdessen werden die Dateien vollständig im Unicode-Format eingelesen und verarbeitet.

Erweiterte Optionen:

Die Option Nachschlagetabellen überspringen sorgt dafür, dass diese nicht mit konvertiert werden. Dies kann bei gemeinsam genutzen Nachschlagetabellen oder bei einer Testkonvertierung sinnvoll sein.

Unter Linux steht zusätzlich noch die Option Datenbankdateien umbenennen zur Verfügung. Diese erlaubt beim Konvertierungsvorgang vollautomatisch eine Anpassung der Dateinamen in ein Format, das ohne Probleme vom DBKonverter gelesen werden kann. Die Option wird beim Öffnen einer Datenbank automatisch gesetzt und beim Abschluss einer Konvertierung abgewählt.

Ziel-Datenbank (GFFamily)

Die Zieldatenbank definiert die Datenbank für GFFamily. Diese besteht nur noch aus einer einzigen Datei. Klicken Sie auf Zieldatenbank GFFamily…, um Pfad und Namen für die neue Datenbank festzulegen.

Bemerkung

Wenn Sie die neue Datenbank im selben Verzeichnis wie die GFAhnen-Datenbank speichern, beachten Sie, dass in GFAhnen nachträglich hinzugefügte Daten nicht mit der neuen GFFamily-Datenbank synchronisiert werden.

Mit einem Klick auf Konvertierung starten wird die Konvertierung gestartet. Je nach Umfang der Datenbank und Leistungsfähigkeit des Rechners kann dieser Vorgang von wenigen Sekunden bis zu mehreren Minuten dauern.

Treten bei der Migration Fehler auf, werden diese angezeigt.

Nacharbeiten

Es hat sich bewährt, die Datenbank anschließend mit einem SQLite-Tool direkt zu prüfen. Vor allem in den Tabellen „Quellen“ und „QuellenZuordnungen“ lassen sich Fehler häufig leicht erkennen. Diese sollten direkt in GFAhnen behoben werden; anschließend ist die Migration erneut durchzuführen.

Durch dieses Verfahren lässt sich der Datenbestand sauber migrieren.

Bemerkung

Die Dateien der GFAhnen-Datenbank werden für GFFamily nach erfolgter Migration nicht mehr benötigt.

Besonderheiten: Quellen in Memos

Quellen innerhalb von Memos werden bei der Konvertierung wie folgt behandelt:

  • Befindet sich eine Quelle am Anfang oder Ende eines Memo-Feldes, wird sie aus dem Memo herausgelöst und als Quellenzuordnung dem entsprechenden Datensatz zugewiesen. Die neue Quellenverwaltung wird hierbei genutzt.

  • Befindet sich eine Quelle innerhalb eines Textes, wird sie in Pseudo-Markdown konvertiert. Aus /Quelle/ in GFAhnen wird ?[](Quelle) in GFFamily.

  • Quellen, die die Quellenzeilen in GFAhnen direkt erweitern ($/Quellen/), werden korrekt erkannt und in die neue Quellenverwaltung übernommen.