Quellen als Textdateien
Warnung
Dieses Verfahren sollte nur von versierten Anwendern verwendet werden. Diese Art der Quellenverwaltung ist nur in besonderen Fällen empfehlenswert.
Es ist möglich, Quellen über Textdateien zu erfassen. Dazu wird die Sammlungsverwaltung verwendet. Sammlungen können in eine Textdatei exportiert, dort bearbeitet und anschließend wieder importiert werden.

Warnung
Für eine problemlose Bearbeitung empfiehlt es sich, die Sammlung zunächst aus GFFamily zu exportieren. Die Arbeit mit bereits vorhandenen Dateien (z. B. aus GFAhnen) wird nicht empfohlen.
Bemerkung
Wer Textdateien für die Quellenbearbeitung verwendet und diese Quellen anschließend zuweist, darf die einmal vergebene ID eines Datensatzes (die Nummer in Klammern) nicht mehr ändern. Andernfalls geht die Zuordnung verloren. Durch einen reinen Import bleibt die Zuordnung jedoch erhalten.
Sammlung exportieren
Nach Auswahl einer Sammlung kann diese durch einen Klick auf
Bemerkung
Quellensätze ohne Zusatz werden nicht exportiert. Hintergrund ist, dass ein Datensatz ohne Zusatz in GFAhnen zur Beschreibung der Datei diente und zur Identifizierung der einzelnen Quellen stets eine Nummerierung erforderlich war.
Da leere Zeilen beim Import entfernt werden, wird die erste Zeile nach der Überschrift automatisch gelöscht. Optional kann eine Leerzeile automatisch eingefügt werden, um die Ausgabedatei mit GFAhnen kompatibel zu halten.
Sammlung importieren
Eine entsprechende Datei kann auch wieder importiert werden. Die Daten werden eingelesen und die Anzahl der gelesenen Datensätze wird angezeigt.
Vor dem Import wird nach einer Sammlung mit identischem Namen gesucht. Ist diese bereits vorhanden, werden beim Import alle vorhandenen Datensätze gelöscht. Existiert noch keine entsprechende Sammlung, wird sie neu angelegt.
Bemerkung
GFFamily unterstützt den Import sowohl von ANSI-Dateien (z. B. aus GFAhnen) als auch von UTF-8-Dateien (Unicode), wie sie von GFFamily erzeugt werden. Mit UTF-8 stehen alle Sonderzeichen zur Verfügung.
Aufbau einer Quellendatei
Jeder Datensatzblock wird durch eine Reihe von Minuszeichen (-) eingeleitet. Es müssen mindestens 20 Zeichen vorhanden sein, damit ein neuer Datensatz erkannt wird:
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Die nächste Zeile enthält die Überschrift sowie die eindeutige Identifikation des Datensatzes:
(Nr) Überschrift
Danach folgt der Fließtext. Ein vollständiger Eintrag kann wie folgt aussehen:
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(3) Erstes Beispiel
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(4) Zweites Beispiel
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Vor und nach jedem Textblock kann ein zusätzlicher Block als Vor- oder Nachlauf eingefügt werden, der weitere Informationen enthält. Der erste Block einer Datei ohne Kennung wird als Identifikation der Datei verwendet.
Bemerkung
Der Aufbau einer Quellendatei entspricht dem aus GFAhnen bekannten Format. Lediglich die Formatierungssyntax wurde von RTF auf