Vereinfachte Quellenerfassung

Viele Familienforscher nutzen die Quellenverwaltung nicht und verwenden stattdessen eine vereinfachte Methode. Diese Möglichkeiten werden hier kurz beschrieben.

Vereinfachte Quelle

Bemerkung

Hinweis für GFAhnen-Umsteiger: Dieses System ist besonders für GFAhnen-Nutzer interessant, die bisher das Quellenfeld verwendet haben, das in GFFamily nicht mehr vorhanden ist.

Häufig wurde als Quelle ein vereinfachter Eintrag wie Kirchenbuch Musterhausen geführt. Dies ist auch in GFFamily möglich, jedoch über eine Quelle ohne Zusatz. In diesem Fall wird eine Quelle Kirchenbuch Musterhausen angelegt – gegebenenfalls mit einer verkürzten Abkürzung (z. B. KB_MUS), was eine schnellere Erfassung ermöglicht. Diese Quelle kann dann wie gewohnt als Quellenhinweis verwendet werden.

Sollen zukünftig genauere Angaben erfasst werden, ist dies ohne Systemumstellung möglich, indem die Fundstelle als Zusatz an die bestehende Quelle angehängt wird. Eine mögliche Eingabe könnte so aussehen: KB_MUS/Geb1587/S.57/3 (Kirchenbuch Musterhausen, Geburten 1587, Seite 57, Eintrag 3).

GFAhnen-Quellen-TXT-Dateien

Bemerkung

Hinweis für GFAhnen-Umsteiger: Diese Information betrifft ausschließlich GFAhnen-Nutzer, die Quellen-TXT-Dateien verwendet haben. Diese wurden auf das interne Quellensystem umgestellt.

Quellen-TXT-Dateien werden beim Import auf Quellen mit Zusatz konvertiert. Der Dateiname wird dabei zur Signatur bzw. Abkürzung; die Nummer des jeweiligen Quelleneintrags wird zum Zusatz.

Wurde bisher eine Taufangabe aus der Quellendatei Q_Quellen, Eintrag 47, mit der Eingabe Q_Quellen(*47) erfasst, lautet die neue Eingabe *Q_Quellen/47 – vorausgesetzt, das Quellentrennzeichen wurde nicht geändert.

Erfassung in Memo-Feldern

Eine häufig genutzte Methode ist das Erfassen von Kirchenbucheinträgen in Memo-Feldern. Dies ist auch in GFFamily möglich. Memo-Felder stehen bei der Person, bei allen Ehen sowie bei allen Lebensphasen zur Verfügung.

Warnung

Diese Methode wird nicht empfohlen. Um alle Informationen in reguläre Datensätze überführen und belegen zu können, müsste der Eintrag mehrfach hinterlegt werden – eine unerwünschte und unnötige Redundanz. Erfahrungsgemäß wird dies in der Praxis nicht konsequent umgesetzt; der Eintrag dient dann meist nur zur Bestätigung des primären Verwendungszwecks.