Quellenanlage
Grundbegriffe
Für die Anlage von Quellen und die verschiedenen Möglichkeiten der Quellenerfassung sind einige Begriffe vorab zu klären.

Abk.: Die eigentliche Abkürzung, Kennung oder Signatur der Quelle, über die sie auffindbar ist. Das zugrunde liegende Kennungssystem ist aus programmtechnischer Sicht beliebig.
Zusatz: Eine Erweiterung der Quelle, beispielsweise eine Seitenangabe (
S.123) oder eine Archivsignatur (C 9 VI Bd. 12 - 19.751).
Die Abkürzung (Abk.) ist für jede Quelle ein Pflichtfeld, da sie zum Auffinden der Quelle benötigt wird. Der Zusatz ist optional, kann jedoch unabhängig davon verwendet werden.
Arten der Quellenanlage
Es gibt zwei Möglichkeiten, Quellen anzulegen:
Quellen ohne Zusatz: Ein Datensatz pro Quelle. Ein ggf. vorhandener Zusatz wird nicht aufgelöst und dient lediglich als informative Angabe in der Ausgabe.
Quellen mit Zusatz: Ein Datensatz pro Quelle und Zusatz. Es entsteht eine Kombination aus Quelle und Zusatz.
Grundsätzlich können beide Varianten gemischt werden. Der Nutzer kann also pro Quelle frei entscheiden, welche Ausprägung er verwenden möchte. So lassen sich beispielsweise Kirchenbucheinträge als Quellen mit Zusatz und Bücher als Quellen ohne Zusatz erfassen.
Warnung
Auch wenn beide Arten grundsätzlich gemischt werden dürfen, darf es keine Quellen mit gleicher Abkürzung (Abk.) aus beiden Arten geben. Dies würde zu fehlerhaften Ausgaben führen.
Darüber hinaus steht eine vereinfachte Quellenerfassung zur Verfügung.