Grundlegendes
Um das Quellensystem zu verstehen, ist ein gewisses abstraktes Denken hilfreich. Quellen sind zunächst Einträge in einer Datenbank, die jeweils eine Kennung besitzen – ob es sich dabei um eine Abkürzung oder eine Signatur handelt, hängt vom eigenen System ab. Über diese Kennung ist die Quelle eindeutig identifizierbar und abrufbar.
Jede Quelle enthält eine Vielzahl von Informationen. Ein Taufeintrag beispielsweise umfasst neben dem Taufdatum und dem Namen der Person in der Regel auch die Eltern, Paten, Orte und mitunter weitere Angaben.
Da eine Quelle zentral an einem Ort definiert und über ihre Kennung identifizierbar ist, kann dieselbe Information an vielen Stellen im System genutzt werden. Sämtliche in einer Quelle enthaltenen Informationen lassen sich in GFFamily erfassen und mit der Quelle belegen, ohne dass die Angaben mehrfach (redundant) eingegeben werden müssen.
Statt die Quellinformation direkt beim Ereignis zu hinterlegen, wird lediglich eine Referenz auf den Quellen-Datensatz gesetzt – also die Kennung der Quelle, um eine Aussage zu belegen.
Zur zentralen Ablage dieser Informationen verfügt GFFamily über eine Quellenverwaltung.
Bemerkung
Quellen in GFFamily: Quellen in GFFamily sind Informationen, die mit einer Kennung oder Signatur versehen und in der Quellenverwaltung abgelegt werden. Über diese Kennung werden sie verwendet, um Sachverhalte zu belegen.
Für die Ablage und Pflege von Quellen können verschiedene Systeme eingesetzt werden. Die Grundlagen dazu werden in den folgenden Kapiteln erläutert.
Es gibt jedoch nicht das Signatur- oder das Kennungssystem. Jeder Forscher muss das für ihn passende System selbst festlegen und an seine Bedürfnisse anpassen. Es kann durchaus sinnvoll sein, für unterschiedliche Forschungsbereiche (Familie, Pfarrei usw.) verschiedene Quellenschemata zu verwenden.