GEDCOM-Import
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Menü:
Erlaubt den Import von GEDCOM-Dateien, z. B. aus anderen Programmen.
GFFamily erlaubt den Import von GEDCOM-Dateien und ermöglicht so den Datenaustausch mit anderen Genealogieprogrammen.
Bemerkung
GEDCOM unterstützt nicht alle Funktionen von GFFamily. Zudem kann es bei der Interpretation bestimmter Tags zu Abweichungen kommen.
Das GEDCOM-Format ist der gängige Standard für den genealogischen Datenaustausch. Derzeit werden folgende Formate unterstützt:
GEDCOM 5.5.1
Weitere Themen
GEDCOM-Datei importieren
Der Import ist über das Menü
Im geöffneten Fenster lassen sich diverse Parameter für den Import konfigurieren:

GEDCOM-Datei: Geben Sie den Pfad zur Importdatei an. Der Import ist nur möglich, wenn eine vorhandene Datei ausgewählt wurde.
Nach der Dateiauswahl wird die Datei automatisch analysiert. Bei großen Dateien kann dieser Vorgang etwas Zeit in Anspruch nehmen. Anschließend erhalten Sie eine Statistik über den Umfang sowie die Basisdaten (Programm, Autor usw.).
Optionen:
Quellen: REFN als Abkürzung verwenden (aktiv): Enthält ein Quellensatz ein
REFN-Tag mit dem Originalnamen der Quelle, wird dieser anstelle eines generischen Namens wieS1,S2usw. verwendet.Datumswerte ergänzen (aktiv): Ist ein Taufdatum vorhanden, jedoch kein Geburtsdatum, aber ein Geburtsort, wird das Taufdatum in das Geburtsdatum übernommen und mit „!“ gekennzeichnet.
Signatur übernehmen (aktiv): Übernimmt den Namen des Einsenders der GEDCOM-Datei als Signatur. Durch einen Doppelklick auf das Textfeld kann die eigene Signatur eingetragen werden.
Forscher: Zeigt den aus der GEDCOM-Datei ermittelten Forscher an. Dieser Wert wird in das Feld „Forscher“ übernommen und kann bei Bedarf überschrieben werden.
Im Bereich „Import“ können weitere Angaben zur Importmethode gemacht werden:
Nur Grunddaten (deaktiviert): Importiert ausschließlich die Basisdaten ohne Quellen und Notizen. Bei großen Dateien kann dies eine Vorabprüfung erheblich beschleunigen.
PNs neu vergeben (deaktiviert): GFFamily versucht, die PNs aus der GEDCOM-Datei beizubehalten. Mit dieser Option werden die Datensätze fortlaufend neu nummeriert. Bei Programmen, die keine rein numerischen Identifikatoren liefern, ist diese Option automatisch aktiv.
NST befüllen (aktiviert): Nach dem Import werden die Nachschlagetabellen automatisch mit den vorhandenen Werten befüllt (z. B. Familien- und Vornamen), sodass ein unmittelbarer Start mit dem Programm möglich ist.
Starten Sie den Import über die Schaltfläche
Erweiterte Optionen

Über den Reiter „Erweiterte Optionen“ stehen zusätzliche Einstellungen zur Verfügung. In der Regel müssen diese nicht geändert werden.
Datei-Encoding: Das Zeichenformat der GEDCOM-Datei wird in der Regel automatisch erkannt und korrekt verarbeitet. Sollten Sonderzeichen nicht korrekt dargestellt werden, kann das Encoding hier manuell auf den richtigen Wert gesetzt werden.
Fehlerprotokoll: Nicht standardkonforme Tags werden aktuell beim Import übersprungen. Da dies zu einem sehr umfangreichen Protokoll führen kann, ist diese Ausgabe standardmäßig deaktiviert und muss bei Bedarf explizit aktiviert werden.
Vorzug setzen (aktiv): Setzt automatisch den Datensatzvorzug in den ausgewählten Bereichen (Lebensphasen, Ehen, Medien). Dies kann alternativ auch über das Dienstprogramm „Datensatzvorzug“ durchgeführt werden.